Tarifberatung ein Leben lang!

Unsere Mission

Gas, Strom, Handy, Telefon, Versicherungen - und in jedem Bereich zahllose Möglichkeiten und Tarife. Glücklich ist wer sich selbst helfen kann. Für alle anderen gibt es den Landfunk.

Wir sorgen dafür dass Sie den Tarif abschließen der wirklich zu Ihnen passt. Und wir erinnern Sie rechtzeitig daran, Ihre Tarife zu prüfen und zu verbessern wenn nötig. Für manche Kunden schon ein Vierteljahrhundert lang.

Für Sie bedeutet das: Weniger Aufwand und mehr Unterstützung wenn mal was nicht klappt. Klingt gut? Dann probieren Sie's aus und lassen sich in Ruhe beraten.


Aktuelles


Panik am Strommarkt?

„Strompreise bis zu 90 ct/kWh“, „ Abzocke durch Grundversorger“, „Staat will Energiepreise dämpfen“: Nachrichtenportale wie n-tv berichten von einer dramatischen Entwicklung am Strommarkt.

Aber: Ist man als Verbraucher überhöhten Strompreisen schutzlos ausgeliefert?

Die Entwicklung der letzten Wochen

In den vergangenen Monaten kam es zu Preiserhöhungen am Strommarkt. Betroffen waren überwiegend kurzfristige Stromeinkäufe am sogenannten Spotmarkt. Da hier v.a. preisaggressive Discount- und Onlineanbieter einkaufen gingen umgehend eine Reihe dieser Unternehmen in die Insolvenz weil sie Strom nicht mehr zu den Preisen einkaufen konnten die sie ihren Kunden zugesagt hatten.

Um einige davon war es ohnehin nicht schade sind sie doch in der Vergangenheit durch oft unseriöse Verkaufspraktiken und ebensolche Preismodelle aufgefallen. Der Markt hat sich also ein Stück weit selbst gereinigt.

Was aktuell passiert

Kunden insolventer Anbieter gehen automatisch in die Grundversorgung. Viele Grundversorger erklären daraufhin, sie könnten diesen Kunden nur Strom vom Spotmarkt zuteilen was für die Betroffenen zu Mondpreisen bis zu 90 ct/kWh in der Grundversorgung führt.

Parallel dazu bietet mancher Grundversorger diesen Kunden dann doch Strom zu nicht ganz so hohen Preisen an wenn sie sich langfristig binden. In der entstandenen Panik lassen sich manche Kunden dann zu einem solchen Abschluss verleiten und schreiben für zwei Jahre einen hohen Strompreis von bis über 50 ct/kWh fest was faktisch eine Verdopplung der Stromrechnung bedeutet.

Diese Zustände haben sowohl Verbraucherschützer als auch die Politik auf den Plan gerufen die entweder mit Klagen oder staatlichen Eingriffen auf die Preise einwirken wollen. Ob und wie schnell solche Maßnahmen greifen ist aber völlig unklar.

Was jetzt wichtig ist

Zunächst einmal: Handeln Sie nicht überstürzt. Fehler von heute können über Jahre hinweg ernsthafte finanzielle Schäden bewirken. Wenige einfache Merkregeln helfen schon:

Schließen Sie längerfristige Lieferverträge nur ab wenn Sie Preise unabhängig verglichen haben.

"Ruhe bewahren, Preise vergleichen, Beratung suchen"

Lassen Sie sich nicht am Telefon oder an der Haustür verunsichern. Verträge sollte man auf diesem Wege ohnehin nicht abschließen. Sprüche wie „Unterschreiben Sie heute, morgen ist es noch teurer“ dienen nur dazu, unnötigen Druck aufzubauen.

Der Abschluss im Onlineportal kann günstig sein hat aber für viele eben zu jenen Discountanbietern geführt deren Kunden nun im Regen stehen. Diese Anbieter fallen häufig durch ungewöhnlich günstige Preise auf. Wer unsicher ist sollte sich diesen Weg gut überlegen.

Wie komme ich an günstigen Strom?

Wenn Sie Landfunk-Kunde sind haben Sie ihn wahrscheinlich schon. Und wenn nicht?

Das ist tatsächlich ziemlich einfach: Der Landfunk ist auch in Sachen Energie anbieterunabhängig, das ist unser wesentliches Qualitätsmerkmal.

Wir finden auf der Basis Ihres Jahresverbrauchs und der zu erwartenden Preisentwicklung einen passenden Anbieter mit günstigen Preisen und fairen Vertragsbedingungen.

Machen Sie noch heute unter 0 26 02 919 30 81 oder hier einen Beratungstermin aus, und freuen Sie sich wenn es auch bei Ihnen bald heißt ...hier kommt der Landfunk!


Neues Telekommunikationsgesetz: Was bedeutet das für mich?

Was man liest...

Jeden Vertrag mit einem Monat Vorlauf kündigen? Jederzeit zum besten Angebot wechseln?

Die Meldungen klingen zu schön um wahr zu sein. Was ist nun aber wirklich dran an den gesetzlichen Änderungen die seit 01.12.2021 gelten? Und was bedeutet das für mich als Verbraucher? Wir wollen hier kurz und einfach beleuchten was sich für Verbraucher ändert.

Zum Hintergrund:

Es gab zahlreiche Verbraucherbeschwerden vor allem zu zwei Themen. Verträge werden Verbrauchern oft telefonisch oder per Haustürgeschäft untergeschoben und sind dann schwer wieder zu beenden.
Außerdem erschwerte die Kündigungsfrist von typischerweise drei Monaten die Beendigung bestehender Verträge. Und schließlich verlängerten die Verträge sich bei vergessener Kündigung um ein volles Jahr was den Abschied vom alten Anbieter weiter erschwerte.

Was ändert sich?

Bei allen genannten Themen greift jeweils das reformierte Telekommunikationsgesetz.
Zunächst einmal ist es nicht mehr möglich aus einem einfachen Telefonat einen Vertragsabschluss herzuleiten. Generell gilt: Keine Bestätigung des Auftrags durch den Kunden, kein Auftrag.

"Der Vertragsabschluß wird sicherer, die Trennung leichter"

In der Praxis noch wichtiger sind allerdings die Regelungen zum Vertragsende. Nur noch ein Monat Kündigungsfrist ist künftig erlaubt, das macht den Abschied leichter. Und dazu ist auch die automatische Vertragsverlängerung nur noch für jeweils einen weiteren Monat erlaubt statt für ein Jahr wie bisher.

Wenig Wirkung zeigt bisher eine weitere Neuregelung. Danach ist der Netzbetreiber verpflichtet den Kunden über Angebote mit geringerer Laufzeit aufzuklären. Hier gibt es meistens nur einen Hinweis auf die gute alte Prepaidkarte.

Zusammenfassung:

Der Wechsel des Netzbetreibers ist seit dem ersten Dezember viel einfacher geworden, Kunden kommen so schneller zu ihrem Wunschangebot. Auch die Abwehr untergeschobener Verträge ist leichter geworden. Zum Wechsel des Anbieters hilft bei Handy und Telefon am schnellsten ein Gespräch mit dem Landfunk-Berater. Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin!


Nordstream 2 und der Gaspreis

Was passiert gerade?

Was passiert gerade?

Seit Monaten erlebt Europa einen starken Anstieg der Gaspreise im kurzfristigen Handel. Ist das politisch bedingt? Wahrscheinlich ja, denn eine tatsächliche Gasknappheit als Ursache existiert nicht.

Zum Hintergrund

Ursprünglich wurde russisches Gas über die Ukraine und Polen nach Westeuropa transportiert. Um Gebühren zu sparen und den beiden Transitstaaten politische Einflußmöglichkeiten zu nehmen drängte Rußland ab 1995 auf den direkten Gastransfer durch die Ostsee nach Deutschland. Ergebnis ist Nordstram 1, durch die seit 2012 Gas nach Europa gepumpt wird. Ergänzung dazu und Ersatz für die südöstliche Route soll NordStream 2 werden die parallel zu NordStream 1 durch die Ostsee verläuft. Der Bau dieser Pipeline wurde dementsprechend scharf in Osteuropa und auch aus den USA kritisiert die darin eine verstärkte Abhängigkeit Europas von russischer Energie sehen und stattdessen lieber mehr eigenes Flüssiggas nach Europa verkauft hätten. Auch in Deutschland gibt es unterschiedliche Meinungen zum Sinn der zweiten Gasverbindung.

"Über allem steht die Politik"

Der juristische Unterschied zwischen den beiden Leitungen: Nordstream 2 wurde nach 2019 fertiggestellt und unterliegt damit neuem EU-Recht. Einfach formuliert dürfen Pipeline und Gaserzeugung nicht mehr in derselben Hand liegen um den Wettbewerb nicht zu gefährden. Hier sehen Teile der europäischen Politik eine Möglichkeit den Betrieb der Pipeline mindestens zu verzögern.

Und Rußland?

Zum einen darf man davon ausgehen dass die schleppenden Gaslieferungen nach Europa durchaus den Druck zur Inbetriebnahme von Nordstream 2 erhöhen sollen. Immerhin betonen russische Offizielle regelmäßig dass damit alle Probleme gelöst seien. Gleichzeitig wurde der Gastransfer durch die Ukraine eingestellt.

Außerdem steigt durch die anhaltenden Preissteigerungen auch der langfristige Gaspreis was Russland höhere Einnahmen beschert. Selbst in Moskau wird man sich also über die Verzögerungen bei Nordstream 2 nicht nur ärgern.

Wie geht es weiter?

Wir wagen mal einen Blick in die Zukunft und sagen: Bis Mai 2022 hat sich die Lage geklärt, NordStream 2 steht vor dem Regelbetrieb und der Gaspreis erreicht ein normales Niveau mit Verbraucherpreisen über dem Stand von Sommer 2021. Geschätzt 6 bis 7,7 ct/kWh Energie wird Gas dann kosten. Der Anteil an US-Gas wird dann steigen, denn zu diesen Preisen ist auch der US-Import durchaus lukrativ. Sollte der Gaspreis noch höher liegen wird sich staatliches Eingreifen kaum vermeiden lassen. Wir halten es daher für unwahrscheinlich dass sich nach Sommer 2021 höhere Gaspreise einpegeln.

Unsere Empfehlung

Kunden mit Lieferverträgen bis Sommer 2022 lehnen sich einfach zurück. Wer einen Vertrag mit Ende bis April 2022 hat kontaktiert den Landfunk und lässt sich voraussichtlich einige Monate vom Grundversorger beliefern bis der Gaspreis wieder fällt. Auf keinen Fall sollten solche Kunden vor Mai 2022 neue langfristige Verträge zu hohen Preisen abschließen.
Sie haben noch Fragen?
Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin!


Der Landfunk kommt...

...zu Ihnen!

Das rollende Landfunk-Büro: Wir kommen zu Ihnen!

Bequemer wird's nicht!

Bei Ihnen oder bei uns? Wir haben Sinn fürs Bequeme und kommen samt mobilem Büro zu Ihnen! Oder ins Wohnzimmer. Oder an den Arbeitsplatz. Oder doch lieber bei uns? Mit zwei verschiedenen Büros sind wir auch in Dernbach für alle Fälle gerüstet.

Voraussetzung ist Ihr Termin damit uns niemand unterbricht. Also bis bald, wo auch immer Sie uns brauchen...

Gleich Termin vereinbaren...

...tagsüber unter 0 26 02 919 30 81

...rund um die Uhr per Terminvorschlag unter manuela.boller@der-landfunk.de